ADR - Albrecht-Dürer-Realschule

Fördern

Individuelle Förderung Kooperatives Lernen Medienkonzept

Fordern

Bläserklasse Ergänzungsunterricht Jugend debattiert Neigungsdifferenzierung Schülerfirma

Formen

Beratung Berufs- und Lebensplanung Streitschlichtung Schulsanitätsdienst Schule ohne Rassismus Trainingsraum Umwelterziehung Zweiter Schulanfang

Der zweite Schulanfang

Erste Kontakte mit der Albrecht-Dürer-Realschule

Bereits im ersten Halbjahr des 4. Schuljahres werden Eltern der umliegenden Grundschulen über die pädagogische Arbeit an der Albrecht-Dürer-Realschule im Rahmen eines Beratungsabends in der Grundschule detailliert informiert. Auf diese Weise werden viele Fragen geklärt und Unsicherheiten und Ängste abgebaut. Grundschuleltern erhalten frühzeitig wichtige Entscheidungshilfen bezüglich der anstehenden Schulwahl. Im November werden die Schülerinnen und Schüler der 4. Grundschulklassen zu zwei Hospitationsstunden eingeladen. Sie werden dabei von Grundschullehrkräften begleitet. Sicherlich ein spannender Vormittag, wenn Grundschüler und Realschüler zusammen die "Schulbank drücken" dürfen. Im Januar werden alle interessierten Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern zu einem "Abend der offenen Tür" eingeladen. Lehrerinnen und Lehrer der ADR präsentieren eine "Schule zum Mitmachen". Fach- und Lehrerräume können in Augenschein genommen werden, spannende Experimente veranlassen zum Staunen. Das Kollegium steht für Fragen der Grundschuleltern zur Verfügung. Die Kinder, die sich für die Albrecht-Dürer-Realschule entschieden haben, werden ca. zwei Wochen vor den Sommerferien zu einem "Kennenlern- Nachmittag" eingeladen.

Der erste Schultag an der ADR

In der ersten Schulwoche werden die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse behutsam mit der neuen Unterrichtsorganisation vertraut gemacht. Da den Klassenleitungen in dieser Eingewöhnungsphase eine besondere Bedeutung zukommt, bestreiten sie den Unterricht in ihren Klassen in den ersten drei Tagen allein. So lässt sich ein persönliches Verhältnis untereinander aufbauen, wie es die Schülerinnen und Schüler von der Grundschule her gewöhnt sind.


Inhalte der ersten Schulwoche:

Erste Kontakte mit der Albrecht-Dürer-Realschule

Die ADR verständigte sich auf folgende pädagogische Grundideen, die den Wechsel von der Grundschule zur Realschule gerade in den ersten Wochen erleichtern sollen:

  1. Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrer pflegen Kontakte zu den Grundschulen durch Hospitationen in der 4. Jahrgangsklasse. Diese Besuche sind für die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule u.a. auch im Hinblick auf die Vorerfahrungen, die unsere neuen Schülerinnen und Schüler mitbringen, sehr aufschlussreich. Aber auch im weiteren Verlauf des Schuljahres erfolgt ein intensiver Erfahrungsaustausch mit den Grundschulkollegien im Rahmen von Hospitationen und gemeinsam durchgeführten Erprobungsstufenkonferenzen. Aber auch unsere Kinder müssen sich orientieren, Fuß fassen und neue Eindrücke verarbeiten. Dazu brauchen sie Zeit und Ruhe. Leitgedanke: Kontinuität im Wandel
  2. "Beziehungsarbeit" ist am Anfang wichtiger als die Durchführung des Fachunterrichts. Kinder verschiedener Herkunft müssen zunächst zu einer Lerngruppe zusammenwachsen, bevor sie für das fachliche Lernen "den Kopf frei haben". Davon werden im weiteren Verlauf der Schuljahre der Schülerinnen und Schüler und alle Kolleginnen und Kollegen profitieren. Leitgedanke: Wir unterrichten zwar Fächer, aber vor allem Kinder.
  3. Klarheit schafft Sicherheit, Orientierung, System und Struktur. Absprachen werden von Anfang an getroffen und entsprechende Verhaltensweisen eingeübt. Es vereinfacht die Zusammenarbeit für die Schüler- und Lehrerschaft. Ein pädagogischer Konsens wird angestrebt. Leitgedanke: Kinder brauchen Grenzen.
  4. Arbeitsorganisation ist der erste Schritt auf dem Weg zum "Lernen lernen". Elementare Kenntnisse und Verhaltensweisen werden von der Klassenleitung bzw. den Fachlehrerinnen und Fachlehrern systematisch eingeübt. Dazu gehört u.a. das Führen eines Hausaufgabenheftes, Hinweise zu den benötigten Arbeitsmaterialien, die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Vorbereitung auf Klassenarbeiten, das Zeitmanagement... Leitgedanke: Förderung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitens und Handelns


Unterricht in der Klasse 5

Damit Schülerinnen und Schüler eine angemessene Lern- und Arbeitshaltung entwickeln können, treffen alle Kolleginnen und Kollegen, die in einer 5. Klasse unterrichten, verbindliche gemeinsame Absprachen. Bei der Unterrichtsverteilung wird bereits darauf geachtet, dass möglichst wenige Kolleginnen und Kollegen in einer Klasse eingesetzt werden. Uns ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern feste Bezugspersonen und klare Handlungsorientierung zu bieten. Dass dabei eventuell eine Lehrerin bzw. ein Lehrer fachfremd (z.B. Kunst oder Textilgestaltung) eingesetzt wird, nehmen wir in Kauf. Während des laufenden Schuljahres sprechen sich die in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte ab, um ihr gemeinschaftliches Arbeiten und Handeln in der Klasse immer wieder zu überdenken. Die Erprobungsstufenkonferenzen reichen dafür nicht aus. Gerade auch im ersten Jahr der Erprobungsstufe ist es wichtig, Erfahrungen auszutauschen, von einander zu lernen, gegenseitige Unterstützung zu erfahren und gemeinsame Unternehmungen und Vorgehensweisen zu planen, um Schülerinnen und Schüler angemessen zu fördern und zu beraten. Auf diese Weise entstanden auch folgende Stufenprojekte:


In den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wird, vorausgesetzt das Lehrerstundenkontingent reicht dazu aus, auch Förderunterricht angeboten, der in der 7. Stunde stattfindet.